Recreatiegebied de Grevelingen

Pflanzenwelt


Duin Salomonszegel

In den ersten sieben Jahren nach der Abtrennung war das Grevelingenmeer völlig von der Nordsee isoliert. Allmählich wurde das Wasser durch Regen und Einströmen von Süßwasser durch Polderpumpwerke immer süßer. Die Abdeichung bedeutete eine große Veränderung für die Natur in De Grevelingen. Etliche Tiere und Pflanzen, die von einem Salzwassermilieu abhängig sind, verschwanden. Wo auf den trockengefallenen Böden das Salz durch den Regen aus dem Boden gewaschen wurde, verschwanden in großem Umfang Pflanzen, die in einer salzigen Umgebung wachsen, wie Strand-Sode, Strandflieder, Queller und Strand-Aster.

Auf den kahlen Böden erschienen zuerst sogenannte Pionierpflanzen, wodurch der Grund reifte und nährstoffreicher wurde. Im Lauf der Zeit konnten dadurch auch andere Pflanzen das Gebiet erobern, beispielsweise Pflanzen der feuchten Dünenpfannen wie das Tausendgüldenkraut, Parnassia und der Durchwachsene Bitterling.

Vor allem auf höher gelegenen Teilen wächst nun dichtes Gebüsch, hauptsächlich aus Sanddorn. Um zu vermeiden, dass alles zuwächst, werden diverse Flächen, wie der südliche Teil der Slikken van Flakkee und die natürlichen Inseln Hompelvoet, Dwars in de Weg, Veermansplaat und Stampersplaat, mit Rindern und Pferden beweidet und es wird an einigen Stellen auch gemäht. Auf diesen offenen Stellen wachsen oft besondere Pflanzen, unter anderem diversen Orchideenarten.

Mehr Information über Naturexkursionen


Queller

Übersehenes Knabenkraut

Bienen-Ragwurz

 

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